Das Vermögensbildungsgesetz benennt den Höchstsatz bei der Arbeitnehmersparzulage

Übersicht über die maßgebenden Förderhöchstbeträge, Fördersätze und Einkommensgrenzen sowie deren Veränderung seit 1998 gemäß 5. Vermögensbildungsgesetz.

Anlagetyp Förderhöchst-betragFördersatzEinkommensgrenzen
Bis 1998:
Anlagen in Produktivkapital (§ 2 Abs. 1 Nr. 1–3, Abs. 2-4), Anlagen im Wohnungsbau (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 und 5)936 DM10 Prozent27.000 DM bzw. 54.000 DM zu versteuerndes Einkommen,§ 13 Abs. 1 VermBG
s.o.
Ab 1.1.1999:s.o.
Anlagen im Wohnungsbau (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 u. 5) = Förderkorb 1 936 DM10 Prozent35.000 DM bzw. 70.000 DM zu versteuerndes Einkommen
Anlagen in Produktivkapital (§ 2 Abs. 1 Nr. 1–3, Abs. 2-4) = Förderkorb 2 800 DM20 Prozent (West) 25 Prozent (Ost)s.o.
Maximale Gesamtförderung1.736 DMs.o.
Ab 1.1.2002:
Anlagen im Wohnungsbau (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 u. 5) = Förderkorb 1 480 €10 Prozent17.900 € bzw. 35.800 € zu versteuerndes Einkommen
Anlagen in Produktivkapital (§ 2 Abs. 1 Nr. 1–3, Abs. 2-4) = Förderkorb 2 408 €20 Prozent (West) 25 Prozent (Ost)s.o.
Maximale Gesamtförderung888 €s.o.
Ab 1.1.2004:
Anlagen im Wohnungsbau (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 u. 5) = Förderkorb 1 470 €9 Prozent20.000 € bzw. 40.000 € zu versteuerndes Einkommen
Anlagen in Produktivkapital (§ 2 Abs. 1 Nr. 1–3, Abs. 2-4) = Förderkorb 2 400 €20 Prozent17.900 € bzw. 35.800 € zu versteuerndes Einkommen
Maximale Gesamtförderung870 €s.o.

 

 

Das 5. Vermögensbildungsgesetz bildet die Grundlage, auf welcher die Leistungen, Einkommensgrenzen und Förderungen mit der Arbeitnehmersparzulage für vermögenswirksame Leistungen berechnet werden. Das Vermögensbildungsgesetz wird von Zeit zu Zeit an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst.