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Der Banksparplan für vermögenswirksame Leistungen


Der Banksparplan sieht für viele VL Sparer auf den ersten Blick wie die ideale Anlageform zum anlegen der vermögenswirksamen Leistungen aus. Die Vorteile liegen in der einfachen Handhabung, man braucht nur in der Bank einen Antrag ausfüllen und ein Sparkonto eröffnen, sowie in der Sicherheit der angesparten Beträge.

Jedoch hat der Banksparplan einige wesentliche Nachteile:
Wer mit seinem Einkommen unter der Einkommensgrenze zur Arbeitnehmersparzulage liegt, der verschenkt beim Banksparplan die staatliche Zulage. Banksparpläne werden vom Staat nicht mit der Sparzulage bedacht. Personen mit geringen Einkommen sollten lieber andere Anlagemöglichkeiten wählen.

Auch die Renditeerwartungen sind bei anderen Sparformen wesentlich höher als bei Banksparplänen. Dafür sind die Renditen bei einigen anderen Anlageformen aber nicht so gut kalkulierbar, obwohl die meisten Banksparpläne einen variabel verzinsten Basiszins haben. Dies beinhaltet auch eine gewisse Unsicherheit in Bezug auf die Rendite.

Ein weiteres Problem kann entstehen, wenn man weitere Zinseinkünfte hat und der Sparerfreibetrag fast ausgeschöpft ist.
Viele Banken, die einen Banksparplan anbieten, zahlen zum Ende der siebenjährigen Sperrfrist einen festen Bonus zwischen 12 und 14% des eingezahlten Kapitals. Wer z.B. 40 Euro sechs Jahre eingezahlt hat, der bekommt auf die dann vorhandenen 2880,- Euro bereits etwa 400 Euro Zinsen im siebten Jahr. Der ab 2007 geltende Sparerfreibetrag von 750 Euro für Alleinstehende kann dann schnell überschritten werden. Die dann fällig werdende Steuer vermindert die ohnehin geringe Gesamtverzinsung.